Chronik der Ortsgruppe Leipzig

Die Ortsgruppe Leipzig stellt sich vor

Im Jahr 1891 gründete sich in Leipzig eine Ortsgruppe des Riesengebirgsvereins (RGV), es war die 63ste und kam bereits im Gründungsjahr auf 67 Mitglieder.

„Es war am 14. Januar 1891, als eine kleine Schar von etwa 12 Herren, meist Schlesier, auf Einladung des eigentlichen Begründers unserer Ortsgruppe, des Herrn Rentner P. Lehmann, zusammentrat, um sich zu einer Ortsgruppe Leipzig des R.-G.-V. zusammenzuschließen.“ („Wanderer im Riesengebirge“ 6/1901)

Der Rentner Herr Lehmann und Herr Rechtsanwalt Schulze vom Reichsgericht übernahmen den Vorsitz der OG. Die Mitgliederzahl stieg stetig an (1895: 96, 1901: 110 Mitglieder). Im Jahresbericht der OG Leipzig von 1900 wurde u. a. die Mitgliederdynamik dargestellt. Neben den Neuzugängen waren auch Abgänge (meist durch Tod) zu registrieren. Zu den Verstorbenen gehörten Herr Lehmann (1. Vorsitzender), Herr Schulze (2. Vorsitzender) und Herr Selle (Kassenwart).

Die Verantwortung für die OG trugen danach Herr Stadtrat Nagel und Herr Kaufmann Thamm. Die „Berufsbilder“ wurden hier bewußt zu den angeführten Namen gefügt, weil vorwiegend höhergestellte Personen Mitglieder der OG waren.

 

1897 herrschte im Riesengebirge eine verheerende Hochwassersituation. Die OG Leipzig trat mit dem Appell zur Unterstützung der schwer geschädigten Bewohner an die Öffentlichkeit und erzielte einen großen Erfolg in der Anteilnahme und Opferbereitschaft.

 

Die Vereinsarbeit im allgemeinen verlief schlicht, im Sommer Wanderungen und Mitgliederversammlungen „im Freien“; im Winter Vortrags- und Familienabende. Anliegen war bereits in frühen Jahren des Bestehens, Naturliebhaber Deutschlands für das Gebirge zu sensibilisieren:

„Geleitet von dem Wunsche, das schönste und herrlichste Mittelgebirge Deutschlands, das Riesengebirge, immer mehr in weiteren Kreisen von Naturfreunden bekannt zu machen, beabsichtigt die Ortsgruppe Leipzig des R.G.V. eine Ausstellung bildlicher Darstellungen und industrieller Erzeugnisse des Riesengebirges im Mai 1903 zu veranstalten ... Die Ausstellung soll(e) der Heimat dienen und die Kenntnis des Riesengebirges verbreiten.“ („Wanderer im Riesengebirge“ 3/1903 u. 7/1903)

Die Dauer der Ausstellung sollte 10 Tage betragen. Die Eröffnung fand in Gegenwart des Leipziger Oberbürgermeisters, Herrn Justizrat Dr. Tröndlin, sowie von Bürgermeistern und Stadträten statt.

 

Leipzig als attraktive Groß-, Universitäts-, Buchstadt hatte bereits über Jahrhunderte Anziehungskraft für Interessenten aus ganz Deutschland. So waren hier auch viele Schlesier. Unter anderem wirkten die gebürtigen Schlesier Paul Gerhardt (1607-1676) und Gustav Freytag (1816-1895) in Leipzig und Umgebung.

 

Die OG Leipzig hatte „nach außen“ sehr gute Verbindungen, z.B.

  • diverse Treffen mit dem Hauptvorstand in Hirschberg,
  • Beteiligung an der Wanderwegegestaltung im Riesengebirge,
  • Mitglied der Landesgruppe Sachsen ab 1923.

Weitere Meilensteine der Historie der OG waren

  • der „Herrenkommers“ am 23.02.1931 als Vorfeier zum 40. Stiftungsfest mit der Teilnahme führender Vertreter der Landesgruppe Sachsen,
  • das 40jährige Stiftungsfest am 28.02.1931, vorbereitet von RGV-Schwestern und –Brüdern, ein Fest, das nach Aussagen der Teilnehmenden Ewigkeitscharakter besitzen sollte (Gewürdigt wurde die Wieder- belebung der OG- Arbeit, da es im Zeitraum des 1. Weltkrieges eine „Ruhephase“ gegeben hatte. Seitens des Hauptvereins wurde die enge Zusammenarbeit mit der OG Leipzig lobend hervorgehoben und die Freude zum Ausdruck gebracht, daß der Sohn des Begründers des RGV (Theodor Donat), Mitglied der OG Leipzig ist. Spontan, aus dem Wissen, daß erfolgreiche Arbeit nur mit jungen Menschen fortgeführt werden kann, bildete sich eine Jugendgruppe innerhalb der OG Leipzig:
    „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft.“ („Grüß Rübezahl“, Zeitschrift des RGV, Landesgruppe Sachsen e. V., 1930),
  • die Herrenwanderung vom 21. bis 26.09.1930 ins Riesengebirge,
  • die Herrenwanderung vom 06. bis 12.09.1931, für die sich 6 Wanderfreunde entschlossen, eine umfang- reiche Riesengebirgswanderung und –fahrt in erlebnisreichen Etappen durchzuführen.

Obwohl sich der RGV als unpolitische Vereinigung sah, nahm in der Zeit des Nationalsozialismus die Beeinflussung durch die „braune Ideologie“ zu, und während des 2. Weltkrieges kam die Arbeit im Gesamt- verein wie in den Ortsgruppen zum Erliegen.

Nach Kriegsende 1945 kamen die Schlesier in viele Regionen der Besatzungszonen. Damit begann in unterschiedlichen Schritten die Tätigkeit des RGV erneut. In Leipzig gründete sich 2002 wieder eine OG.

„Geistiger Vater“ der Wiedergründung war Wanderfreund Joachim Kopbauer (2001, zu damaliger Zeit Hauptvorsitzender des RGV). Der RGV-Hauptvorstand bot Hilfe an, und in den Personen Jochen Kopbauer (Düsseldorf), Horst Herr (Görlitz) und Walter Hofer (Dresden) fanden die Leipziger kompetente Informanten zur Beantwortung ihrer Fragen.

 

Am 08. März 2002 konstituierte sich eine kleine Versammlung zur Wiedergründung. Sechs Leipziger voll- zogen mit Jochen Kopbauer als Gast diesen Schritt. Den Vorsitz der OG Leipzig übernahm Wanderfreund (Wdfr.) Peter Mühlichen. Nun galt es, ein interessantes Wanderleben zu organisieren, um die Mitglieder (2002 waren es 21) nicht zu enttäuschen.

Naturgemäß war 2003 neben den monatlich durchgeführten Tageswanderungen in näherer und weiterer Umgebung von Leipzig eine Wanderwoche im Riesengebirge ein „Muß“ und führte nach Spindlermühle,

2004 dann nach Krummhübel. Als ein Großteil der OG-Mitglieder 2005 in Harrachov die Wanderwoche verbrachte, Ausflüge zur Schneekoppe, zur Elbquelle und zu anderen Zielen unternahm, wurden viele Erinnerungen an 2003 wach.

 

In der Dynamik der Mitgliederbewegung verzeichnete auch die OG Leipzig Abgänge/Austritte aus verschiedensten Gründen. Neuzugänge überwogen jedoch.

Aktiv für die Mitglieder der OG waren bzw. sind die Wanderfreunde Peter Mühlichen, Horst Köpper, Karl-Heinz Drescher (ausgeschieden), Lienhard Jänsch (ausgeschieden), Heinz Krüger, Eckhard Hegner und Hans-Joachim Hörenz, Eva Hörenz, Michael Behr, Marlis Oehlert, Roland Lindner. H. Hörenz wurde 2006 zum Vorsitzenden gewählt, da Wdfr. Mühlichen aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen wollte.

Bei den Folgewahlen wurde Wdfrd. Hörenz als Vorsitzender bestätigt.

Die Mitgliederentwicklung vollzog sich bisher wie folgt:

 

2002

2004

2006

2008

2009

2011

2012

2013

21

24

28

31

37

33

36

41

 

2014

 

2015

  

2016

 

2017

 

2018

39    

39

 41

38

38

 Die überschaubare Größe der OG vermittelt einen engen Zusammenhalt der Gleichgesinnten, was sich vor allem in der Beteiligung an den Wanderwochen ausdrückt. Bei durchschnittlicher Teilnahme von 18 bis 22 Personen erinnern sich die Teilnehmer gern an folgende Wanderwochen:

 

2003 Spindlermühle/Tschechien

2004 Krummhübel/Polen

2005 Harrachsdorf/Tschechien

2006 Stubaital / Österreich

2007 Seefeld / Österreich

2008 Tuxer Alpen / Österreich

2009 Oberhof

2010 Lüneburger Heide

2011 Bad Flinsberg / Polen

2012 Feriendorf Pürgl / Bayerischer Wald

2013 Riesengebirge / Tschechien

2014 Oybin

2015 Erlbach / Vogtland

2016 Oberwiesenthal / Erzgebirge

2017 Schreiberhau / Szklarska Poreba/PL

2018 Hinterhermsdorf / Sächs. Schweiz

 

Die OG führt seit 2002 eine Chronik. Sehr interessant ist es, die Jahre „zurückzublättern“. Von jeder Monatswanderung wird vom jeweiligen Wanderleiter (Einbeziehung vieler Mitglieder als Tageswanderleiter) Material für die Chronik geliefert und verantwortungsvoll von Wdfrn. Käthe Mühlichen in den Chronikfundus einbezogen. Ab 2010 übernahm das dann Wanderfreund Hörenz. So macht Mitgliedschaft Freude!

 

Ein besonderes Erlebnis für die OG, aber vor allem für den Gesamt-RGV, war das Mitgliedertreffen 2008 in Leipzig. Durch den OG-Vorstand 2005 zugesagt, sollte es 2007 oder 2008 in Leipzig stattfinden. Die Leipziger Mitglieder entschieden sich für 2008. Ziel war es, den Mitgliedern der Gast-Ortsgruppen angenehme und inhaltsreiche Tage zu bieten, die Stadt Leipzig und ihre Umgebung in ihrer Gegenwart und z. T. Historie vorzustellen und nicht zuletzt einen Beitrag zur RGV-Zusammengehörigkeit zu leisten.

Einhellige Meinung der Teilnehmer des Treffens war, dass sie sich in Leipzig wohlgefühlt haben, neue Bekanntschaften schließen und evtl. die eine oder andere Voreingenommenheit abbauen konnten. Ein wenig stolz sind wir schon auf diese nicht alltägliche Aufgabenbewältigung, und wir hoffen, daß wir damit auch das Image der OG Leipzig im Gesamt-RGV verändert haben.


2009 - das Wanderjahr

2009 war für die Mitglieder der OG ein erfolgreiches Wanderjahr. Die vorgesehenen Wanderungen, verbunden mit Wissensvermittlung, wurden sehr gut organisiert und angenommen - das zeigte sich stets in der Teilnehmerzahl.

Der Höhepunkt war die Wanderwoche in Oberhof/Thüringen. An fünf Wandertagen wurden ca. 100 km bewältigt. Der Rennsteig, die Oberhofer Sportstätten, die Wälder der Umgebung hinterließen einen bleibenden Eindruck. Die Gemeinschaft der OG wurde weiter gefestigt.

Am Mitgliedertreffen 2009 des RGV in Düsseldorf/Mettmann nahm die OG mit 8 Personen teil. Für alle war es ein schönes Erlebnis, lernten wir doch ein bisher unbekanntes Terrain Deutschlands kennen.


2010 - das Wanderjahr

2010 – wieder ein erlebnisreiches Wanderjahr, obgleich oftmals die Witterungsbedingungen nicht vorteilhaft waren. Aber: Wandern kann man bei jedem Wetter, nur muß die Kleidung stimmen!

Erfreulicherweise hatten sich für die Vorbereitung und jeweilige Führung der Wanderungen im Jahresverlauf viele Mitglieder bereit erklärt, inzwischen eine gute Tradition.

Höhepunkte 2010 waren

· das RGV-Mitgliedertreffen anläßlich des 130jährigen Bestehens in Görlitz

  (9 Teilnehmer)

· die RGV-Wanderwoche im Riesengebirge (6 Teilnehmer)

· die Wanderwoche unser Ortswandergruppe in Schneverdingen/Lüneburger Heide

  (26 Teilnehmer; bei 5 Wanderungen 85 km absolviert).

In der Wanderwoche der Ortswandergruppe Leipzig wurden 2 Wanderungen in eigener Organisation durchgeführt. Durch Kontaktknüpfung mit dem Wanderverein Nordheide e. V. in Buchholz wurden dankenswerterweise von dessen Vorsitzenden 2 Wanderungen (Mitglieder der „Nordheide“ und wir) übernommen. Eine geführte Wanderung, organisiert und geleitet von der Tourist-Information Schneverdingen, rundete die erlebnisreiche Wanderwoche ab.

 

2011 -     120 Jahre RGV-Ortsgruppe Leipzig

Diesem Jubiläum entsprechend wurde am 14.01.2011 eine feierliche Zusammenkunft des Vorstandes der Ortsgruppe mit dem Hauptvorsitzenden des RGV, Wanderfreund Werner Adolph, und seiner Gattin durchgeführt. Am 15.01. wanderten wir mit den beiden Gästen entsprechend unserem Wanderplan an der Elbe bei Torgau.

Unsere Mitglieder waren wieder sehr aktiv bei den monatlichen Wanderungen dabei; unsere Wanderfreundin Marlis erreichte fast die 300-km-Grenze. Wir nahmen am Mitgliedertreffen des RGV teil (Wanderfreund Hörenz). An den sich daran anschließenden interessanten Wanderungen beteiligten sich auch die Wanderfreundinnen Rosi und Marlis.

Unsere Wanderwoche in Bad Flinsberg/Polen war ein absoluter Höhepunkt mit 26 Teilnehmern. Das Isergebirge war für viele „Neuland“, wir genossen mit großer Unterstützung durch das Hotelteam vom Haus Eichendorff erlebnisreiche Tage, die von den Wanderfreunden Roland, Eva und Hans-Joachim intensiv vorbereitet worden waren.

Erstmals in diesem Jahr haben wir Kurzwanderungen (6 – 8 km) durchgeführt, um auch langjährige Wanderfreunde mit inzwischen reduziertem Laufvermögen nicht aus unserer Runde zu verlieren. Diese ebenfalls sehr fundiert vorbereiteten Wanderungen sind als erfolgreicher Start unseres Zusatzangebots zu werten.

Die Abschlußwanderung 2011 war – wie schon Tradition – mit einem Bowling-Match und einer gemütlichen Zusammenkunft gekoppelt.

                   Dank gilt allen für die jeweiligen Wanderungen Verantwortlichen!

 

 

2012 - das Wanderjahr

  •  Im März vor 10 Jahren wurde die Ortswandergruppe wiedergegründet. Die Gründungsmitglieder Heinz Krüger, Horst Köpper und die „Hebamme“ (nach J. Kopbauer) Eva Hörenz sowie weitere 8 Mitglieder erhielten das Treueabzeichen das RGV.
  • Anläßlich des Mitgliedertreffens in Bischofsgrün lernten 4 Leipziger das herrliche und wanderfreundliche Fichtelgebirge kennen (einschl. Bamberg).
  • Die Wanderwoche in Pürgl (Bayerischer Wald) brachte für viele Mitlieder die Begegnung mit einer neuen, empfehlenswerten Region in Deutschland.
  •  Die im Wanderplan vorgesehenen Wanderungen wurden sorgfältig vorbereitet und erfolgreich durchgeführt. Die eingeführten Kurzwanderungen (6 km bis 8 km) wurden angenommen. Die Gewinnung mehrerer Wanderfreunde für die Organisation der Wanderungen hat sich wiederum bewährt. Allen Verantwortlichen gilt ein herzliches Dankeschön!

Da nach den Wanderungen ein „kurzer Bericht“ angefertigt wird, entstand bisher eine aussagefähige schriftliche und bildliche Dokumentation (ab 2002). Wir in Leipzig bemühen uns stets, unsere Seiten zur RGV-Darstellung aktuell zu halten: "meckern" erwünscht ! 

 

2013 – das Wanderjahr

  •  Die Mitglieder der OWG Leipzig waren ein wanderfreudiges „Völkchen“, ca. 98 % aller Mitglieder nahmen an Wanderungen teil. Neben den monatlichen Wanderungen (Tageswanderungen) haben sich die Kurzwanderungen (6 – 8 km), die einmal pro Quartal stattfinden, durchgesetzt. Die Teilnahme daran ist für alle offen. Auch ein zäher Beginn kann Erfolg bringen!!
  •  Die Wanderwoche im Riesengebirge (Quartier Erlebachbaude auf 1150 m) war für 22 Mitglieder und einen Gastteilnehmer ein erlebnisreiches Unternehmen. Hervorzuheben ist die Bereitschaft von 2 Mitgliedern aus der OG Görlitz, die sich als Wanderleiter zur Verfügung stellten. Dadurch konnte dem jeweiligen Tagesziel entsprechend in leistungsbezogenen Gruppen gewandert werden. Die langfristige Vorbereitung/Organisation hat den Teilnehmern den Erfolg gebracht.
  • Das Gründungsmitglied der OWG Leipzig und langjähriger Mitstreiter im Vorstand Wdfrd. Horst Köpper beendete auf eigenen Wunsch die Teilnahme an der Vorstandsarbeit. Ihm sei an dieser Stelle nochmals Dank gesagt für sein Engagement.
  • Drei Leipziger Wanderfreunde haben am Mitgliedertreffen in Dresden teilgenommen – ein wiederum sehr gelungenes Treffen. Die geringe Teilnehmerzahl resultiert nicht zuletzt aus finanziellen Gründen.
  •  Auch wenn Mitglieder am Jahresende aus der Gruppe ausgeschieden sind, besteht die Zuversicht, neue Mitglieder zu gewinnen, die an den jeweils gut vorbereiteten Wanderungen teilnehmen werden.

 

2014 – das Wanderjahr

Der für das Jahr 2014 erarbeitete Wanderplan wurde dank der Mitglieder der OWG, die zur Aufgabenübernahme bereit waren, realisiert. Jede durchgeführte Wanderung trug ihren besonderen Stempel. Der Dank an die jeweils Verantwortlichen äußerte sich nicht zuletzt in der durchschnittlich hohen Beteiligung und in anerkennenden Worten der Teilnehmer.

 

  • Höhepunkt für die Gruppe war die Wanderwoche in Oybin/Zittauer Gebirge. Einige Teilnehmer lernten die Region überhaupt erst kennen. Wandern macht’s möglich!

  •  Drei Leipziger machten sich auf und nahmen am RGV-Mitgliedertreffen in Goslar teil. Ein voller Erfolg, denn die Goslarer Wanderfreunde knüpften mit uns sehr gute Verbindungen an. Im Ergebnis wurden persönliche Kontakte geschaffen, und die RGV-OG Goslar wird im Jahr 2015 gemeinsam mit den Leipzigern im Leipziger Auenwald wandern. Es bewahrheitet sich der Slogan: Wandern macht Freu(n)de!
  •  Aus Anlaß seines 80. Geburtstages wurde unser Schatzmeister, Wanderfreund Heinz Krüger, für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit seit der OG-Gründung 2002 mit der Ehrennadel des RGV in Silber ausgezeichnet. 
  • Die OWG Leipzig hatte 2014 einen stabilen Mitgliederbestand. Dennoch müssen Anstrengungen von allen Mitgliedern unternommen werden, Jüngere für die Gruppe zu gewinnen. Unser Altersdurchschnitt liegt bei 71 Jahren.

 

2015 - Das Wanderjahr

 

  • Die Mitgliederzahl der OWG Leipzig blieb konstant.
  • Die im Wanderplan vorgesehenen Wanderungen wurden dank der aktiven Mitarbeit der Mitglieder gut vorbereitet und durchgeführt. Kulturelle Vorhaben bereicherten unsere Wanderungen.
  • Höhepunkt des Wanderjahres war die Wanderwoche in Erlbach/Vogtland. Die Mehrzahl der Teilnehmer kannte diese schöne Landschaft nicht. Das Vogtland wird uns in sehr guter Erinnerung bleiben, zumal wir aufgeschlossene und sehr hilfsbereite Gastgeber hatten.
  • Das Mitgliedertreffen des RGV fand in Potsdam/Berlin statt. Gut organisierte und erlebnisreiche Tage genossen auch 5 Leipziger Teilnehmer. Bei künftigen Treffen sollten möglichst weitere Teilnehmer aus der OWG teilnehmen.

 

2016 - Das Wanderjahr

  • Am 14. Januar hatte die OWG ihr 125jähriges Jubiläum, denn 1891 gründete sich erstmals eine Leipziger Ortsgruppe im RGV. Unsere heutige Gruppe gedachte dieses Gründungsdatums bei einer im Februar durchgeführten Wanderung.
  • Es war wieder ein interessantes, erlebnisreiches Wanderjahr. Der kulturell-historische Inhalt bei den Wanderungen, die jeweils gut vorbereitet wurden, fand großen Anklang.
  • Eine gemeinsame Wanderung OG Goslar und OWG Leipzig in der Umgebung von Goslar als Neuauflage der Begegnung im Jahr 2015 war ein schönes Erlebnis, da beide Gruppen wiederum in Herzlichkeit aufeinandertrafen. Es wurde der Wunsch geäußert, gemeinsame Wanderungen zur Tradition werden zu lassen.
  • Der Vorstand beschloss vor seiner Wiederwahl, das Mitgliedertreffen des Gesamt-RGV 2018 von der Leipziger OWG zu organisieren und als Durchführungsort Erlbach im Vogtland zu benennen (nach erfolgreicher Wanderwoche 2015). Die Vorbereitungen sind in vollem Gange.
  • Auf Grund der Neubesetzung der Funktion des Schatzmeisters war eine Wahl des Vorstandes erforderlich. Allen ausgeschriebenen Funktionen wurde in ihrer namentlichen Besetzung einstimmig zugestimmt. Die Wahldurchführung erfolgte innerhalb der sehr gut angenommenen Wanderwoche in Oberwiesenthal.
  • Zum Abschluss des Wanderjahres konnte der Gruppe mitgeteilt werden, dass 5 Mitglieder die Bedingungen für das Wanderabzeichen erfüllten
  • (1x Gold, 1x Silber, 3x Bronze). Ein schönes Ergebnis!

 

 

2017 – Das Wanderjahr

•     Trotz zunehmender Schwierigkeiten in bezug auf die Bereitschaft für Wanderungsvorbereitungen/-verantwortlichkeiten (vor allem Monate Januar, Februar, November, Dezember) wurden monatliche Wanderungen durchgeführt. Die Vielseitigkeit der Erlebnisse fand in der Gruppe große Anerkennung.

•     Im Ergebnis des Wanderjahres haben 5 Mitglieder die Bedingungen für das Wanderabzeichen erfüllt (2x 2. Mal Silber, 2x Silber, 1x Bronze)

•     Der Höhepunkt des Jahres war wiederum die Wanderwoche (Schreiberhau/Polen). 21 Mitglieder und 2 Gäste aus der Wandergruppe München erlebten gut organisierte Tage und Wanderungen im Riesengebirge.

•     Zum „Tag des Wanderns“ am 14.05.2017, zentraler Termin des DWV, fand eine Wanderung für Nichtmitglieder des RGV (Senioren-Sportgruppe) statt, die gut aufgenommen wurde und den Wunsch nach Wiederholung auslöste.

•     Zur Tradition entwickeln sich gemeinsame Veranstaltungen der RGV-Gruppen Goslar und Leipzig. 2017 wanderten etwa 40 Mitglieder trotz ungünstiger Wetterlage, aber bei guter Laune in Leipzig. Für 2018 wurde von der OG Goslar eine Einladung ausgesprochen. Leipzig kommt!

•     In den durchgeführten OWG-Vorstandssitzungen stand das RGV-Mitgliedertreffen 2018 (Leipzig als Veranstalter) im Mittelpunkt. 2017 konnten im Wesentlichen alle organisatorischen Probleme gelöst werden. Etwa 90 RGV-Mitglieder haben ihre Teilnahme zugesagt, darunter 11 von der OWG Leipzig.

 

 

2018 – Das Wanderjahr

 

• Das Jahr 2018 hatte 2 Höhepunkte.

1.      Unsere OWG war Veranstalter des Mitgliedertreffens des RGV, das nach langfristiger und problematischer Vorbereitung in Erlbach/Vogtland durchgeführt wurde. Rund 90 Mitglieder, auch Rübezahl, nahmen teil. Es war ein voller Erfolg. Gedankt sei M. Oehlert, M. Behr und den Ehepaaren Hegner und Hörenz.

2.      Die traditionelle Wanderwoche fand in Hinterhermsdorf/Sächsische Schweiz statt. Erlebnisreiche Tage hatten die Teilnehmer dank einer sehr guten Vorarbeit von Elke Degenhardt. Danke!

 

• Die Anzahl der OWG-Mitglieder blieb konstant. Auf Grund des Alters und des gesundheitlichen Zustands konnten ca. 50 % der Mitglieder an den jeweils gut organisierten Wanderungen teilnehmen. Es wurde ein zusätzlicher Nachmittagstreff vereinbart, in dem auch die „Nichtwanderer“ Kontakt zur Gruppe halten können.