WanderWoche 2019

Wanderwoche der RGV-Gruppe Leipzig

in Bayerisch Eisenstein, Hotel Waldkönig, vom 25.8.-1.9.2019

Diese Wanderwoche wurde vorbereitet von Roland Lindner als Wanderleiter und Michael Behr als Organisator. Wir waren 16 wanderlustige Teilnehmer. Mit den Bedingungen konnten wir sehr zufrieden sein, und auch das Wetter war bestens zum Wandern geeignet.

Fotos von der Wanderwoche können unter   Leizig -> Bilder angesehen werden.

Hier folgt nun eine kurze Zusammenfassung unserer Aktivitäten an den einzelnen Tagen.

Am Montag, dem 26.8.19, unternahmen wir gemeinsam die Flusswanderung nach Ludwigsthal (11 km), am Ende mit einer Einkehr im „Haus der Wildnis“ und einer Rückkehr mit der Waldbahn.

Den Dienstag, 27.8.19, begannen wir mit einer kurzen Busfahrt („kostenlos“, weil die bezahlte Kurtaxe, genannt „Gästekarte“, als Ticket diente), und wanderten dann gemeinsam zum Großen Arbersee, den fast alle umrundeten (2 km), und dann weiter zurück nach Eisenstein, insgesamt 8 bzw. 10 km. Am Abend gestattete uns das Hotel, über einen großen Fernseher Fotos von vergangenen Wanderungen zu betrachten, die Uwe Rattey im Vorfeld sorgsam zusammengestellt hatte.

Am Mittwoch, 28.8.19, teilten wir uns in zwei Gruppen auf, und wir wanderten auf getrennten Wegen im „Nationalpark Bayerischer Wald“, wobei wir uns im idyllischen Restaurant „Schwellhäusl“ trafen (8 bzw. 16 km). Am Abend erfreute uns Jürgen Rhode mit einem lebendigen Vortrag, durch viele Fotos gestützt, über den Schriftsteller Adelbert Stifter.

Der Donnerstag, eigentlich als „freier Tag“ gedacht, wurde von allen genutzt, aber auf verschiedene Weise. Antje Plotzki und Jürgen Rhode wagten die anstrengende Tour über Spicak nach dem Teufelssee (auf tschechischem Gebiet), wobei sie sehr anstrengende 12 km zurücklegten. Die Mehrheit der Gruppe erkundete den Ort Tschechisch-Eisenstein und außerdem das Eisenbahn-Museum und die Gemälde-Ausstellung im deutschen Bahnhofsteil von Eisenstein.

Am Freitag, 30.8.19, wanderten wir gemeinsam zum Kleinen Arbersee, der uns eine unglaubliche schöne, absichtlich verwilderte Natur vor Augen führte, mit Einkehr im Restaurant „Mooshütte“ (insgesamt 9 km).

Absoluter Höhepunkt der Wanderwoche war für uns der „Große Arber“, auf den wir mit der Gondelbahn hinauf fuhren. Oben wagten vier Wanderfreunde unter Leitung von Roland Lindner die anstrengende Wanderung zum Kleinen Arber“ und zurück (6 km), während alle noch den Gipfelrundweg genossen (3 km). Die Landschaftseindrücke und Felsengefühle des Großen Arber sind einmalig und ließen uns sehr zufrieden mit Gondel und Bus zurückkehren.

Beim letzten Abendessen gab es noch Dankesreden und Geschenke für die Organisatoren einschließlich zweier sehr freundlicher und eifriger Kellnerinnen. Insgesamt eine sehr gelungene Woche. Winzige Unannehmlichkeiten wie nächtliche Straßengeräusche wurden souverän beiseitegeschoben. Alle fuhren zufrieden nach Hause.

mpb

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Gemeinsame Wanderung mit den Goslaer WanderfreundInnen am 3.8.2019 von Markkleeberg nach Leipzig

Michael Behr hatte sich eine Route ausgedacht und führte 33 Teilnehmer, davon 14 aus Goslar und 19 aus Leipzig, auf verschlungenen Pfaden.

Nach dem fröhlichen Empfang im Leipziger Hauptbahnhof gelangten wir mir Straßenbahn und Bus innerhalb von 20 Minuten zum Startpunkt der Wanderung, das heißt zum Forsthaus Raschwitz am Rande von Markkleeberg-West. Durch schattigen Wald kamen wir zur ersten Sehenswürdigkeit, dem Denkmal für den im Jahre 1720 in dieser Gegend letztmalig gesehen Wolf, den jetzt böse Buben rot angestrichen haben. Weiter führte uns der Weg auf einem romantischen Trampelpfad am so genannten Waldsee entlang  zum Kees-schen Tor.  Hier berichtete Michael vom Sächsischen Oberpostmeister Kees, der zu Zeiten August des Starken gewissermaßen der Chef-Manager des Verkehrswesen war, und dessen Grundstück wir nun durch sein bombastisches Eingangstor betraten.

Eine kleine Rast am Café „Kees und Brot“ erlaubte uns, ein Eis auf die Faust zu essen. Als wir am Cospudener See ankamen, überraschte uns ein Regenguss der heftigen Art, der zum Glück nicht lange währte. Dann führte uns Michael in den Connewitzer Wald, wo der Kiosk an der „Wildparkgaststätte“ ein mäßiges Mittagsmahl gestattete, leider nicht ohne langes Anstehen. Mit bewundernswerter Geduld ertrugen alle die Wartezeit. Weiter ging es auf der „Linie 1“ bis zu einer Boots-Schleuse in der Weißen Elster und dann bis zum Biergarten an der Rennbahn. Hier durfte mit Kaffee und Kuchen (oder Bier und Rotwein) geschlemmt werden. Durch den Clara-Zetkin-Park und den Johanna-Park gelangten wir zum Neuen Rathaus, und von da aus schlenderten wir durch das Zentrum der Stadt bis zum Hauptbahnhof. Hier blieben uns noch ein paar Minuten um ein Abschieds-Bier zu trinken, bevor unsere WanderfreundInnen aus Goslar davonfuhren, begleitet vom Abschiedswinken der Leipziger.

Der Sheriff, - ach nein, das ist Uwe, der Schluss-Mann.
Wir bestaunen den roten Wolf.
Hier nähern wir uns dem Kees-schen Tor.
Die Schleuse in der Elster wird betrachtet.
Ein Biergarten ist immer willkommen.
Der Anführer (Michael)

Wanderung 5, am 04.05.2019 mit dem Ziel Mittweida - Zschopautal

Zwölf Teilnehmer werden diese Wanderung in Erinnerung behalten, da uns der Wettergott nicht hold war. Wir wurden an diesem Tag von Regen. Schneeregen und Schneeschauern bekleidet, dies reichte aber nicht, durch Verspätung fuhr uns auch noch der Anschlußzug in Riesa weg.

So erreichten wir unser Ziel Mittweida erst gegen 11:30Uhr. Mit Verspätung und begleitet von schlechten Witterungsverhältnissen machten wir uns auf den Weg und kehrten ins Hotelrestorant “Waldhaus” ein. Dort erhielt jeder ein gutes Essen, bei bester Bedienung. Gestärkt setzten wir unsere Wanderung fort, und das Wetter zeigte sich jetzt auch von einer besseren Seite. So konnten wir die schöne Umgebung des Zschopautals doch noch genießen.

Nach vierzehn Kilometer Wanderung erreichten wir gegen l7:00 Uhr den Balmhof Mittweida. Die Heimfahrt erfolge mit Umsteigen in Chemnitz nach Leipzig, wo wir bei Sonnenschein ankamen. Obwohl uns der Wettergott an diesem Tag in Stich ließ haben wir das Beste daraus gemacht.

Danke den Wanderfreunden fur die Teilnahme und das notwendign Verständnis.

Roland Lindner

Schnee im Mai, wer hätte das gedacht?
Wanderleiter Roland behält die Ruhe
Ein Restaurant, das ersehnte Ziel
Zwei fröhliche Herren warten aufs Bier
Die Zschopau schimmert durch die Bäume
Die berühmte Hängebrücke
Wirklich historisch!
Der ältere Student vor der Hochschule
 

Wanderung 4 / April 2019 am 06.04.2019 zu den Drei Gleichen und ins Bratwurstmuseum

13 Personen wanderten 15 Kilometer unter der Führung von Jürgen Rhode.

Wanderroute: Haarhausen – Torfstiche – Schlossleite (Nordhang) – Mühlberg – Schlossleite (Südhang) – Holzhausen (Bratwurstmuseum) – Haarhausen

Mit der Regionalbahn fuhren wir mittels Sachsenticket zunächst bis Neudietendorf in Thüringen, wo wir eine Umsteigezeit von 45 Minuten überbrücken mussten. Dank unserer Neugier entdeckten wir in Neudietendorf die schönen Gebäude, die zur Niederlassung der Herrnhuter Brüdergemeinde gehören.

Die Drei Gleichen liegen in Thüringen zwischen Gotha und Arnstadt. Es handelt sich dabei um 3 Burgen aus dem Mittelalter, die Mühlburg (Baubeginn 704), die Veste Wachsenburg (Baubeginn 936) und die Burg Gleichen (errichtet im 11. Jahrhundert). Der Name beruht auf einer Sage. Bei einem Gewitter im Mai 1231 sollen durch einen einzigen Blitz alle drei Burgen gleichzeitig in Brand geraten sein.

Nachdem wir die Wachsenburg passiert hatten, kamen vor uns zur Linken die Ruine der Mühlburg und zur Rechten die Ruine der Burg Gleichen ins Blickfeld. Unterhalb der Burg Gleichen sieht man gut die sogenannten „Badlands“, kaum bewachsene graue und rötliche Mergelbänke mit tiefen Erosionsrinnen. Schließlich erreichten wir zwei mit Schilf bestandene Teiche, die aus ehemaligen Torfstichen hervorgingen. Danach liefen wir am Nordhang der bewaldeten Schlossleite nach Mühlberg. In der Kulturscheune, einem ehemaligen Schafstall, befindet sich heute ein Infozentrum. Von da wanderten wir nach Holzhausen.

Hier liegt das „1. Bratwurstmuseum Deutschlands“. Bei einer Führung hörten wir, dass die Thüringer Bratwurst nicht nur ein Kulturgut, sondern auch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor ist. Wir lernten, dass es die Bratwürste viel länger gibt als wir dachten, nämlich seit 1404 (allerdings nach Christus!). Vom ausgezeichneten Geschmack konnten wir uns anschließend überzeugen und selbstverständlich kam ein kräftiger Trunk nicht zu kurz. Dermaßen gestärkt gingen wir nach Haarhausen, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. 

Das Zinzendorfhaus In Neudietendorf
Tafel am Brunnen erinnern an den Gründer Zinzendorf
Der Friedhof der Brüdergemeinde
Der Friedhof der Brüdergemeinde
Haarhausen - Startpunkt unserer Wanderung.
Diese Tafel - erste Orientierung
Die Gruppe
Am Hang des Gleichen-Berges die „Badlands“
Mühlberg mit dem Blick zur Mühlburg
Die Wachsenburg
Das Bratwurstmuseum zeigt ...
... auch Spaß!

Wanderung 3 / März 2019

am 02.03.2019 in die Dübener Heide

Mit dem Linienbus fuhren wir nach Bad Düben – Endhaltestelle Heide Spa. Elke und Jürgen Höhnel waren für die Vorbereitung der Wanderung verantwortlich.

Unsere Wanderung begann im Kurpark, am „Wanderweg der Lieder“, den wir einige Male kreuzten. Nach ca. 4 km hatten wir den ersten Rastplatz erreicht. Kräftig gestärkt nach einer Frühstückspause wanderten wir weiter in Richtung Tornau, was wir nach weiteren 5 km erreichten. Hier erwartete uns eine künstlerische Einlage.

In Tornau/Hammerbachtal befindet sich die „Skulpturenwiese“. Hier findet alljährlich Ende Juli der Wettbewerb „Kunst mit Kettensägen“ statt. Nach der Besichtigung dieser Objekte waren wir sehr beeindruckt von dieser Kunst.

Die Biber-Stele steht an der Ländergrenze Sachsen zu Sachsen-Anhalt und ist ein Symbol des länderübergreifenden Naturparkdenkens.

Gegen 13.00 Uhr kamen wir im Gasthaus „Hammermühle“ zu unserer Mittagspause an. Wir wurden herzlich begrüßt und verbrachten eine gemütliche und fröhliche Mittagszeit in diesem gastfreundlichen Haus.

Jürgen Höhnel gibt uns wichtige Hinweise
Eine Tafel vom „Wanderweg der Lieder"
Kurpark und Therme wachsen zusammen
„Das Wandern ist des Müllers Lust“
Im Heidedorf Tornau finden wir ...
... die Hozskupturen-Wiese ...
…. und jede Menge Kunst ...
… der besonderen Art!
Die Biber-Stele an der Landesgrenze
Auch bei miesem Wetter erstrahlt Bad Düben
Endlich gut essen!
 

Wanderung 2 / Feb 2019

RGV LE   Wanderung 9.02.2019
„Spaziergang bei Schlechtwetter durch Leipzigs Grün/Grau-Anlagen“

Geplant war ursprünglich die Mulde bei Colditz und ein sehr spezifisches Museum; doch dort übernehmen sie eine Sammlung und haben langfristig dicht gemacht. Also aufgeschoben....

Wir zuckelten deshalb durch LE, immer in Reichweite von Bus und Tram, immer im grünen Gürtel der Stadt. Vom Mückenschlösschen über den SC DHfK (also unseren Medaillen-trächtigen Sportclub; der nennt sich noch so, die DHfK ist Geschichte, wie so vieles abgewickelt, ab 1993 dann reanimiert als Sportwissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig. Wer es genauer wissen will: dhfk.de.)  Am Flutkanal und Zentralstadion entlang (heißt auch anders) bis in die Mainzer, genauer ins Psychiatriemuseum. Nach einer beeindruckenden Führung zu der nicht einfachen Geschichte dieses Fachgebietes (von verrufen und gebraucht bis missbraucht) wandelten wir  über Palmengarten, Nonnenwiese und Scheibenholz am neuen Stadthafen vorbei. Zurück ins Waldstrassen-Viertel. Langsam, locker, unerwartet Schönwetter und trotzdem 9,1km bei ca 0,79 Höhenmetern. Wandern diesmal mit gesundheitsbedingter Fluktuation (13-10-11 Pers.). Hans verstärkte die Truppe als der indische Pausenimbiss anstand. Kein sportlicher Belastungstest, eher die Pflege der Gemeinsamkeit. Ab nächsten Monat geht’s aber richtig los !

u.r

Am SC DHfK gings vorbei
Museum erreicht
Symbol der Ruhigstellung
den kannten alle
einprägsam, die Tafeln
Leipziger Volksmund
Die böse Seite der Psychiatrie, der Mißbrauch
Palmengarten
Rastplatz am Scheibenholz
Stadthafen und Kunst
der Abschluss
OG LE entspannt indisch

Wanderung 1 / Jan 2019

Die Wanderung im Januar 2019 nach Nöbdenitz und Schmölln

Sehr sehenswert ist die 1000-jährige Thümmel-Eiche in Nöbdenitz. Es ist die älteste Stieleiche Deutschlands. Sie besitzt einen Stammumfang von von 12,70 m. In deren hohlem Stamm hatte sich der Rittergutsbesitzer Hans Wilhelm von Thümmel 1824 zur letzten Ruhe betten lassen.

Durch den Ort Selka, am Flüsschen "Sprotte" (slawisch: die Stinkende), kamen wir nach Schmölln. Im 19.Jahrhundert hatte Schmölln mit der Knopf-Industrie einen starken wirtschaftlichen Aufschwung erfahren. Es gab 29 Knopffabriken in der Stadt; heute nur noch eine. An die gute alte Zeit erinnert ein originelles Museum, das wir besichtigten.

In der "Museums-Schänke" ließen wir es uns gut gehen und schlossen bei einem Glas Sekt das erfolgreiche Wanderjahr 2018 ab.

 

 

Bürgerhaus
Eine hübsche kleine Kirche ...
... und ein besonderer Baum!
Umfang fast 13 Meter!
Viele Wanderwege auch in dieser Gegend!
Fester Boden unter den Füßen, - wie schön!
Schmölln ist durchaus sehenswert.
... Restaurant in einem Hause, - was will man mehr!

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WanderWoche Aug.2018

Unsere Wanderwoche in Hinterhermsdorf, 19.-26. August 2018

13 Wanderfreunde reisten am 19. August 2018 mit dem Auto in das kleine Waldhotel „Sonnenhof“, malerisch gelegen zwischen Hinterhermsdorf und Saupsdorf, am Rande der Sächsischen Schweiz, kurz vor der tschechischen Grenze, hinter der die Böhmische Schweiz auf uns wartete. Nur ein Wanderfreund (Jürgen Rhode) kam erst zwei Tage später.

Diese Wanderwoche war in hervorragender Weise von Elke Degenhardt vorbereitet worden. Sie verblüffte uns durch die Präzision der Planung, die tolle Sachkenntnis (selbst Jahreszahlen von kleineren Objekten wusste sie auswendig) und die fürsorgliche Führung. Sehr hilfreich war auch in Vorbereitung und Durchführung die Mitwirkung unseres Wanderleiters Roland Lindner.

Noch am ersten Tag unternahmen wir die erste kleine Wanderung, mit dem Rundgang durch Hinterhermsdorf, inklusive eines integrierten Besuches im Dorfmuseum von Hinterhermsdorf (so wurden schon einmal 8 km zurückgelegt)

Nach dem ersten Abendessen wagten einige Mutige, mit einer Kurztour die Sonnenhofaussicht zu erreichen, doch die Dunkelheit brach schneller ein als gedacht.

Am Montag, dem 20.8.2018, brachen wir auf, um über die Hackkuppe, am Restaurant Buchenparkhalle vorbei, zur Oberen Schleuse zu wandern. Es erwarteten uns eine idyllische Kahnfahrt, danach ein heftiger Aufstieg zum Aussichtspunkt „Königsplatz“ und endlich die Einkehr in die Buchenparkhalle. Obwohl diese Wanderung mit 12 km doch ziemlich anstrengend war, tobten sich einige Wanderer am Abend noch beim Kegeln aus.

Am Dienstag, dem 21.8.2018, teilten wir uns in drei Gruppen auf: die „Spaziergänger“ erforschten die nähere Umgebung, die mäßig Belastbaren wanderten unter Elkes Führung nach Nixdorf auf der tschechischen Seite (7 km), und die Tapfersten liefen unter Rolands Leitung zum Aussichtspunkt „Tanzplan“ (im Tschechischen), um dort leider nichts zu essen zu bekommen (Dienstags geschlossen!), aber am Ende doch noch auf deutschen Boden ein gutes Restaurant zu finden. Diese mutigste Gruppe lief 22 Kilometer, glücklicherweise mit nur wenigen Anstiegsstrecken.

Am Mittwoch, dem 22.8.2018, sollte es mehr um die Kultur gehen. Mit dem Bus fuhren wir bis Königstein. Je nach Wunsch begaben wir uns zu Fuß oder mit öffentlichen Fahrzeugen auf die Festung, wo es ganz viel zu entdecken gab. Sowohl die Landschaft um die Festung, als auch die historischen Gemäuer und Ausstellungen beeindruckten uns stark. Wir durften 13 km abrechnen. Drei unserer Wanderfreunde bestiegen stattdessen den Lilienstein, waren sehr erfreut über die großartige Aussicht, und konnten 15 km verbuchen. Am Ende landeten alle in einem angenehmen Café in Königstein, bevor uns der Bus zurückbrachte.

Eigentlich sollte der Donnerstag, der 23.8.2018, der freie Tag sein, doch für Freitag war schlechtes Wetter angekündigt, so dass wir das Freitagsprogramm auf Donnerstag vorzogen. Um den Kräfte-Möglichkeiten der Wanderer gerecht zu werden, teilten wir uns in zwei Gruppen. Die Stärkeren unternahmen eine Tour ins Tschechische, indem sie mit den Autos bis Hrensko fuhren, dann bis zu den „Drei Quellen“ und zum „Prebisch-Tor“ wanderten (ziemlich anstrengend!) und nach einer Kahnfahrt in der Edmunds-Klamm zurückkehrten (sie legten 16 km zurück). Die „Schwächeren“ fuhren mit dem Bus nach Bad Schandau, genossen dort die Möglichkeiten von Restaurants und Geschäften und freuten sich ihres Daseins mit weniger Anstrengungen (sie konnten 10 km abrechnen). Am Abend trafen wir uns zum Thema „Der Vorstand hat das Wort“, diskutierten neue Pläne und sahen uns alte Fotos an.

Am Freitag, dem 24.8.2018, also dem verschobenen freien Tag, zerlegte sich unsere Gruppe in kleine Grüppchen, die sich dann doch wieder hier und da trafen. Das Wetter war besser als gefürchtet, so dass alle zufrieden sein konnten.

Der letzte Wandertag dieser Woche, der Samstag, der 25.8.2018, führte uns zum Wachberg, und dann über den Dr.-Alfred-Meiche-Weg zurück zu unserem „Sonnenhof“ (12 km).

Auch am letzten Abend spürten wir eine große Zufriedenheit, und mit kleinen Gaben dankten wir Elke und Roland für ihre vortreffliche Arbeit. Die Rückfahrt am Sonntag verlief bei schönem Wetter und ohne nennenswerte Probleme.

 

Eingang zum Hotel "Sonnenhof"
Unsere Gruppe kurz vor der Kahnfahrt in der „Oberen Schleuse“
Die hungrigen Wanderer auf dem „Tanzplan“
Blick von der Festung Königstein zum Lilienstein
Das gewaltige „Prebischtor“
Immer wieder erfreuten uns so schöne Ausblicke

5. Mai 2018

Grimma-Höfgen

13 Wanderer erholten sich im Mulde-Tal bei Grimma, geführt von unserem Nachtwächter h.c., bei gleißendem Sonnenschein und auf gepflegten Wanderwegen. Hier folgt nun sein Bericht :

Frühling in Grimma
Stadt an der Mulde
diesmal ohne Hochwasser
eine alte Mühle von innen
vor der Ruine NIMBSCHEN
Gemäuer ohne Katerina v. B
in Riesa angekommen
Biotop wird erklärt
die Jana im Jahnatal
Stromschnellen zur Reinigung
idyllischer Schlosspark Jahnishausen
das war ideal zum Rasten
Kinderbänke im Jahnatal
Mühlenreste
Biotop 1
Biotop 2

2018 April + Frühling

Bericht
von der Wanderung
ins Jahnatal 


am 7.4.2018

 

Acht Wanderlustige fanden sich am Leipziger Hauptbahnhof ein, um mittels Sachsenticket in der Regionalbahn bis Riesa zu fahren.

Am Bahnhof zeigte der Organisator dieser Wanderung, Michael Behr, die Anschlagtafel, die bewies, dass dieser Bahnhof ein historischer ist, weil er 1839 anlässlich der damals neu eröffneten Eisenbahnstrecke Leipzig-Dresden eingeweiht worden war.

Michael nutzte die Chance und berichtete über einige interessante Details der Geschichte der Eisenbahnen.

Dabei kam heraus, dass die Briten schon 10 Jahre vor den Deutschen eine Personenbeförderung mit einer Eisenbahn initiiert hatten, und dass noch zwei Jahre vor den Deutschen der russische Zar über eine 23 km lange Eisenbahnstrecke verfügte, um mit seinem Hofstaat in seinen Palast nach Zarskoje Sjelo zu fahren.

Dann nutzten wir eine lokale Busstrecke bis zu dem Riesaer Vorort Mergendorf. Erst dort begann die eigentliche Wanderung, bei bestem Wetter. 

Das Tal des Flüsschens Jahna, das von Döbeln bis Riesa etwas 30 km sich durch diese Gegend schlängelt, ist landschaftlich sehr schön.
Besondere Freude machte es uns, zu entdecken, welche Blumen schon jetzt anfangen zu sprießen.

Michael klärte auf, dass in diesem Landschaftsschutzgebiet die Regeln der EU-Richtlinie „Fauna-Flora-Habitat“ (Tierwelt, Pflanzenwelt und Lebensraum) kontrolliert wird.

Wir lernten auch Fachbegriffe wie Eutrophierung (Anreicherung von Nährstoffen in einem Ökosystem) und Vorfluter (Maßnahmen vor drohender Überschwemmung).

Im Dorf Oelsitz fanden wir eine teils verfallene Wassermühle vor, und wir freuten uns, dass es einen Verein gibt, der deren Erhaltung betreibt.

Ein Abstecher zu dem Örtchen Jahnishausen mit Schlosspark und altem Schloss (ebenfalls in der Phase der Erhaltungsmaßnahmen durch einen Verein) lud zu einer Verschnaufpause an diesem malerischen Ort ein.

Weiter führte der Weg in den herrlichen Park von Ragewitz, immer entlang der plätschernden Jahna.

Das Ziel der Wanderung war das „Restaurant Jahnatal“, wo wir ein sehr schmackhaftes Mittagessen genießen konnten.

Laut Hermann Heiders Smartphone-App hatten wir schon 12 km zurückgelegt. Nach dieser ausführliche Verschnaufpause bleiben uns noch 2 km zu laufen bis zum Bahnhof Seerhausen, von wo wir über Riesa mit dem Zug wieder nach Leipzig kamen.
Alle waren zufrieden.

m.b

2018 März

3. März und wieder winterwandern

 

Antje organisierte, Marlis half, 15 Wanderer tippelten durch das Leipziger Flachland um Machern und Lübschütz. Früh am Thermometer -12°C . Start mit MDV bzw. Auto, der erste Zwangsaufenthalt mit spezieller Erwärmung erfolgte bei Antje im Garten ihres schmucken Häuschens. Dann ging es richtig los, aus geplanten 10 wurden 14 km. Es war sonnig und eisig am Morgen und ungemütlich, sobald der Wald uns nicht schützte. Herrliche Blicke über eine fast menschenleere Landschaft, Schloss Püchau lag malerisch fern am Horizont. Die Wege gemacht für Wanderer.  Die Rast am Kamin in den „Lübschützer Teichen“ tat allen gut. Noch ein kurzer Gang durch den Wald: Schloss Machern wurde erreicht und wenige Schritte weiter die S-Bahn. Es war kalt aber herrlich.

Vorosterhase auf der Terasse
Antjes Kurzohrhase
Das Häuschen
Wald erreicht, Start
Feld durchzittert, Püchau querab
eisig-romantisch
Erwärmung am Kamin
7 Wanderer, eine Umarmung
Schlossteich Machern
Teich mit Schloss

2018 Februar

Winterwanderung 2-18

Torgau ist die bedeutsamste Reformationsstätte in Sachsen und trägt seit 2015 den Titel „Reformationsstadt Europas". Da wollten wir mit Sachsenticket hin. Das Wetter war besser als geplant, eine kurze Strecke, lustig, Elbauenangepasst.  Die Landschaft war winterlich. Es ging zu Katharina und ging – ein Bischen–  um Luther.

Von Beilrode führte eine kleine Schleife am  Alten Elbhof vorbei über den Elbdamm zur Brücke, Welche? Na, so viele gibt es nicht an der Elbe, es war die „neue Torgauer“ , die historische wurde zeitgeistentsprechend verschrottet. Kurze Rast mit würdigenden Sprüchen  an der Gedenkstelle des RUS-US Treffens. Unvergessen. Nach einem Mittagessen der schnellen Art im „Eiscafe“ eigentlich Café "Unter den Linden" waren wir genau nach Plan im Wohn- und Sterbehaus der Katharina. Reformation war vor einem Jahr in aller Munde. Wir wollten den Rahmen der Feierlichkeiten  erkennen, das was nicht in aller Munde war. Die Führung war sehr gut, unsere ( von ur ) vorgefasste Meinung zu „Herrn Käthe“ wurde nicht rückhaltslos bestätigt. Was solls: Jeder darf denken, interpretieren, assoziieren....  Vielleicht sieht die nächste Wandergruppe es anders.  Wir haben diskutiert, kritisch geplauscht und sind locker  gewandert. Vereinsgerecht! Das schöne Städtchen Torgau hat uns ermutigt zu wiederholen, zumal uns der Slogan der Ausstellung im  Schloss zusagte: standfest, trinkfest, bibelfest.

ur

Elbdamm erreicht
in Richtung Torgau
Treffen an der Elbe
Der Geist des Treffens
Schloss Hartenfels
Katharinengasse
im Museum
Mode 1550

Colditz im November 2017

Colditz Herbst ´17
unsere Wandergegend
Marktplatz zu Colditz
...und schon stehen wir vor dem Schloss
verschiedene Epochen werden erst beim Erklären deutlich
Frühe Symbole
ein Symbol der jüngeren Geschichte
nur Schlosshof? Lager, Musikschule, Krankenhaus, Jugendherberge....
Wir lauschen dem Kurzkurs deutscher Geschichte
keine gewöhnliche Schlosskirche
Tunnel zeugen vom Freiheitdrang...
...und einem geplanten Fluchtsystem
Herbstlicher Tiergarten
Rast im Gewölbe am Podelwitzer Wasserschloss

4. Nov ´17
Wanderung 
Schloss Colditz

Konzipiert als Schlechtwetter-wanderung mit geringer Belastung (hin mit Bahn und Bus) und einer Schlossführung erwies sich der kurze Wanderausflug ins Muldental als positive Überraschung:

Sonniges Herbstwetter! Das Schloss an der Zwickauer Mulde strahlte uns an. Dabei hat es schon einiges auf dem (historischen) Buckel, sein Positiv-Höhepunkt erstreckte sich bis 1694, wo August der Starke ein weiteres Jagdschloss draus machte. Zur Blüte des Barock verlagerte sich das kulturelle Leben nach DD, Colditz verlor an Bedeutung.

Aus dieser Phase haben wir aber wenig gesehen, dafür umso mehr aus der NS-Zeit, dem negativ geprägten Zeitraum. Schutzhaftlager, tödlicher Rassenwahn: Euthanasie, OFLAG IVC für alliierte Offiziere. Aber die Insassen des OFLAG gaben nicht auf, 10% erfolgreiche Fluchtversuche – von ca 300 - verdienen staunende Hochachtung.

Pat Reid hat zu Recht mit „the colditz story“ ein Denkmal gezimmert.

Nach kurzer erwärmender Rast im Tiergarten ging es fröhlich vorbei am Klinikum Zschadrass und bergab zur Freiberger Mulde. Weit schweifende Blicke in das herbstliche Muldental hoben die Stimmung.

Eine Stunde Rast im Restaurant „Schlossgewölbe“ des Podelwitzer Wasserschlosses verging wie 20 min. Ein empfehlenswerter Ort!

Querfeldein nach Tanndorf, dem Haltepunkt der MDV! Planmäßig waren 16 Wanderer um 16 Uhr wieder in LE, nicht sonderlich geschafft aber voll zufrieden mit der Tour.

ur

Wanderwoche Schreiberhau 2017

S-Bahn, Bus und dann.....
Unsere Unterkunft
Die 2 Organisatoren
Blick auf das Hohe Rad
Wasserfall, schon etwas größer
Dre rettende Zug ist da
Riesengegirgspause
Nebelaufstieg
Besinnung an der Trasse
Baude im Nebel
das hatten wir erwartet
auch die schnelle Gruppe rastet
Käse(steine), hochgelegen
fast ein Krokodil
Touristenunfreundliche Baude
wo gehts lang?
Suppe auf polnisch
Kirche in Schreiberhau
sie wackelten !!
ein Rastplatz kündigt sich an
der Hohe Stein
mit hilfreicher Karte
steinig und wurzelig bei den Riesen
H2O
Nationalparkfinanzierung
nicht Kraken, Riesen!
Nebelerklärung
Elbquelle im Teleobjektiv
Wackelsteinsymbol
verlassener Friedhof
die angenehme Aufstiegsart
romantisch?
bergab romantisch
auf Steinen des Riesengebirges

 

Wanderwoche Schreiberhau

vom 20.8. bis 27.8. 2017

Szklarska Poreba - Polen

 

Wikipedia:

 

Szklarska Poreba (deutsch Schreiberhau) ist eine Stadt im Powiat Jeleniogórski in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.

 

 

 

Montag, den 21.8.17:
Wanderung zum Kochelfall 10 km

(Bericht: Michael)

Wir hatten uns für 8 Uhr zum Frühstück im Hotel verabredet und wir waren erstaunt und erfreut über das reichliche Angebot.. Damit konnten wir unsere Wanderung wohlgestärkt um 10 Uhr beginnen. Zuerst ging es nur bergab bis ins Zentrum des Ortes. Dort folgten wir der Straße „1 maja“ ( 1. Mai). Über eine Abkürzung kamen wir zu der Eingangsstelle des „Karkonoski Park Narodowy“ und plötzlich befanden wir uns in einer urwüchsigen und wunderbaren Landschaft, die uns stark an die  „Sächsische Schweiz“ erinnerte. Höhepunkt des Tages war der „Wodospad Szklarski“ (Wasserfall des Flüsschens Kochel). Doch auch der weitere Weg entlang der Szklarska (Kochel) und dann entlang des Flusses Kamiena (Zacken) bot ungezählte und spektakuläre Fotomotive. Zurück im Ort, durften wir unseren persönlichen Gelüsten nachgehen, wie Geldtauschen, Essen oder Kaffeetrinken.. Diese Tour war genau der richtige Einstieg für größere Taten, die an den nächsten Tagen folgen sollten.

 

 

Dienstag, den 22.8.17:
Kleine Wanderung 11 km,
Reifträger - Schneegrubenbaude - Reifträger

(Bericht : Uwe)

Es ging am Dienstag richtig los: nicht ächzend am Berg  - das kam später-  sondern locker über die Straße, rein in den Sessellift, sehr locker nach oben, raus in die diesige Kälte.

Der eigentliche Start erfolgte in 1362 m ab SRENICA ( Reifträger) deutlich beschleunigt durch Doping der Münchener Gäste. Das kam an und half ! Der Kammweg um die Baude entsprach Hermanns Vorwarnung: horizontal, holprig und eher konzentrative Entspannung. Fast planmäßig teilte sich nach den Quarkkeulchen (TVAROZNIK, 1320m) die Gruppe und 50 % änderten die Geschwindigkeit.Die Eindrücke aber blieben bei allen gleich: mal unter den Wolken, manchmal in den Wolken und hin und wieder ein Blick in das kurzzeitig im Nebel erscheinende Tal. Es war windig, der Regen verschonte uns.Dann, an einer schönen aber von der  Telekom benutzten Baude (Schneegrubenbaude, kein Interesse der Betreiber am  Wohl der Touristen; der Profit kommt eben ohne Mühe über das Abbuchen) wurde es sonnig. Wir hatten einen herrlichen Blick auf das Hohe Rad (VYSOKE KOLO 1509 m), auf Felswände, auf Hirschberg in der Ferne.

Zurück aber bergab. Das Ziel war immer gut sichtbar auf dem Höhenzug. Nach kurzer Rast bei den 3 Schweinchen kam nur noch ein kleiner und fordernder Anstieg und wir waren in der Srenica-Baude. Speisen, Getränke, Wärme. Die Langsamen bevorzugten Palatschinki mit Heidelbeeren. Schnell zum Lift: der sonst mühselige Abstieg wurde mit der Seilbahn zum optischen Vergnügen. Die Wanderung war wie im Bilderbuch, gutes timing, viele Eindrücke.Die Elbquelle haben wir deshalb rechts liegen gelassen aber deutlich in er Ferne gesehen.

 

 

Dienstag, den 22.8.17:
Große Wanderung 12 bzw.15 km,
Reifträger – Schneegrubenbaude – Alte Schlesische Baude – Schreiberhau

(Bericht Roland)

Mit dem Sessellift ging es hoch zum Reifträger ca. 1300 m, so konnte man aus luftiger Höhe dreißig Minuten die Natur genießen. Bei passablem Wetter, aber kaum Sonnenschein, lernten wir den Riesengbirgskamm bis zur Schneegrubenbaude ca 1500 m (wird nicht bewirtschaftet) kennen; es war sehenswert. Danach erfolgte der Abstieg zur Alten Schlesischen Baude, auf einem aus Steinen und Platten befestigtem Pfad. In der Baude war ein geselliges Treiben, für Getränke und einer sehr guten Suppe mußte man schon Geduld aufbringen. Gestärkt erfolgte der Abstieg.

An der Mittelstation (Lift) verließen uns 7 Wanderfreunde, sie genossen die Abfahrt mit dem Lift nach Schreiberhau. Vier Verbliebene wanderten noch 3 km auf einem tollen Weg nach unten zum Hotel. Insgesamt ein recht gelungener Wandertag!

 

 

Mittwoch, den 23.8.17:
Gemeinsame Wanderung ca. 15 km,
Reifträger – Wosseckerbaude – Harrachow
– Mit Zug nach Schreiberhau

Start war um 9 Uhr am Hotel und es ging zügig mit dem Lift bis zum Reifträger.Auf dem uns schon bekanntem, steinigem Weg umgingen wir die Reifträgerbaude und kamen auf  den Kammweg. Rechts abgebogen erreichten wir die Wossecker-Baude.Nach einer kurzen Rast begann der lange Abstieg bis zum kleinen sehr schönen Flüßchen Mummel, mit vielen flachen Steinen, tiefen Wasserstellen und vielen Einengungen mit starker Stömung. Nicht ganz so schön war der Weg, der bis Harrachow aus einer asphaltierten Straße bestand, aber eben verlief.

Am sehr schönen Mummelfall machten wir eine Rast. Am Anfang von Harrachow kehrten wir im Hotel Zentrum ein und stärkten uns. Das Glanzstück der Speisen war die Grillhaxe von Margit ! Die Kassierung verlief sehr schleppend, da die Kellnerin die Abrechnung auf einem Tablet hatte und immer wieder in den Schatten gehen mußte, um die Zahlen zu erkennen. Dann mußte sie auch noch am Tisch Kronen zu Euro mit einem Taschenrechner umrechnen.

Später als geplant verließen wir das Restaurant. Obwohl ich auf dem Handy den Bahnhof, den Weg dorthin und unseren Standpunkt hatte, fragte ich dummerweise die Kellnerin nach dem Weg. Da erklärte sie mir, daß der Bahnhof wegen Straßenbauarbeiten geschlossen sei und wir mit dem Bus fahren müssen. Die Busfahrer konnten uns keine Auskunft geben, und in dem kleinen Laden mit dem Schild „INFO“ sprach man kein deutsch. In der  offiziellen Informationsstelle erfuhren wir dann, daß die Straße für den Verkehr aber nicht für Fußgänger gesperrt und der Bahnhof geöffnet sei. Nun begann eine Hetzjagt in Richtung Bahnhof. Die Straße war dann im Wald ein Stück nicht passierbar und wir mußten hoch in den Wald und dann wieder herunter auf die Straße. Die Spitze unserer Gruppe hatte den Bahnhof erreicht, aber wir konnten nicht mehr!

Langsam gingen wir das letzte Stück zum Bahnhof und warteten 2 Stunden auf den nächsten Zug. In Schreiberhau angekommen standen am Bahnhof 2 Taxis , so daß der größte Teil der Gruppe schnell im Hotel war. Eine Wanderung, die zum Schluß sehr stressig war.

 

 

Donnerstag, den 24.8.17:
Gemeinsames Frühstück, individuelle Erholung

Der freie Tag hat Tradition in unserer Wandergruppe, man schwankte zwischen interessanten Wanderzielen der Umgebung und Faulenzen im touristenfreundlichen Ortskern der Hermannschen Geburtsstadt.

 

 

Freitag, 25.8.17:
Kleine Wanderung 9 km, Oberschreiberhau – Nieder-Schreiberhau
( zurück mit Zug geplant )

Die Wanderung ging zunächst durch den Ort bis zur katholischen Kirche,an deren Rückseite noch die Gefallenen des 1. Weltkrieges benannt sind. Von hier aus ging der blau markierte Wanderweg nach Nieder-Schreiberhau. Erst war der Waldweg mit vielen Wurzel durchzogen, dann folgte ein Pfad mit vielen Steinen, ehe wir auf die Straße kamen.Von dort war noch eine Böschung zu überwinden. Doch alles ging gut. Durch den Wald an abgelegenen sehr schönen Häusern vorbei erreichten wir die „ Zuckerschale“, ein großer Stein auf Felsuntergrund, den man besteigen und zum Wackeln bringen kann. Eckhard, Uwe und ich waren etwas leichtsinnig , kletterten hinauf und brachten ihn zum Wackeln.

Dann gingen wir durch den Ort und ich zeigte meinen Mitwanderern die Stelle, an dem unser Haus stand, in dem ich 1934 geboren wurde und 13 Jahre gewohnt habe. Unsere Absicht, in der „Chata Iserska“ etwas zu essen schlug fehl, da es erst ab 14 Uhr Essen gab. Bei Bier und mitgebrachter Notverpflegung vertrödelten wir die Zeit und gingen dann noch zum Grab von Carl Hauptmann. Bis zum Bahnhof waren es noch 1 km und die Zeit wurde knapp. Fast alle standen am Bahnsteig, als der Zug einfuhr, aber eben nur „fast“ und der Zug fuhr ohne uns los.

Ein Anruf im Hotel hatte Erfolg und 10 Miinuten später standen 2 Taxis vor uns,die uns für wenig Geld zum Hotel brachten. Glück gehabt !

 

 

Freitag, 25.8.17:
Große Wanderung 17 km ,
Mit dem Bus nach Jakobstal – Iserkamm – Hochstein – Schreiberhau

(Bericht Roland)

Diese Wanderung erfolgte im angrenzenden Isergebirge,zehn Teilnehmer zeigten Interesse an der mittelschweren Tour. Mit einem Kleinbus – Kostenpunkt 3 Zloty - fuhren wir nach Jakobstal, unserem Ausgangspunkt - Höhe 880 m. Auch an diesem Tag war der Wettergott uns hold und gut gelaunt ging es leicht bergauf zum Iserkamm ( ca 1000 m ) , da war dann eine Rast angesagt.

Der Kammweg – ein Lehrpfad – war gut begehbar, so daß wir in 1,5 Stunden den Hochstein ( Höhe 1058 m ) erreichten. Wir wurden mit einem tollen Rundblick auf das Riesengebirge bis zur Schneekoppe und weiter belohnt. In der Baude nahmen wir ein schlichtes Mal ein, danach ging es gestärkt an den Abstieg. Den steilen Abstieg vom Hochstein bis Schreiberhau ( 400 m) haben alle gut gemeistert. Diese Wanderung -da bin ich mir sicher - wird bei denen, die teilgenommen haben in guter Erinnerung bleiben.

 

 

Sonnabend, 26.8.17:
Gemeinsame Wanderung 9 bzw. 7 km,
Reifträger – Neue Schlesische Baude – Zackelfallbaude - Ort/ Hotel

Es ging wieder mit dem Lift auf den Reifträger, aber diesmal um die Reifträgerbaude in die andere Richtung.Vorbei an den Pferdekopfsteinen - es gab keinen Weg direkt zu den Steinen- zur Neuen Schlesischen Baude.Es handelt sich hier um eine sehr große Baude, mit Hotellbetrieb.Vor der Baude ist ein großes Ski-Gelände das mehrere Lifte hat.

Nach kurzem Aufenthalt begann der Abstieg zur Zackelfallbaude. Unser Vorhaben, den Fall und die Klamm zu besichtigen, schlug fehl, da zu viele Menschen an der Kasse standen. So nahmen wir nur einen kleinen Imbiß ein und wanderten weiter  abwärts auf einem sehr schlechten Weg. Es fing an leicht zu regnen. An der Abzweigung zum Hotel – schwarzer Weg – gingen einige zum Hotel, die anderen in die Stadt. 

Das war die letzte Wanderung der Wanderwoche 2017

wandern im August 2017

Frohburg im Kohrener Land
Multifunktionell -seit Napoleon- genutztes Schloss
die erste Rast im Schlosspark
Störche am Stadtrand
Keine Denkmäler - rumstehende Vögel
wir waren beeindruckt... die Schwäne gar nicht
das waren die großen, die kleinen Wasservögel schwammen zu Hunderten etwas weiter weg
.. wozu ist die Strasse da...
diese Tagebausymbolik erinnert an frühere, laute, staubige Zeiten
Staumauer und Fischtreppe
Bahnhof ... doch er funktioniert noch
Abschied vom imposanten Kohrener Land

Am 5. August 2017:

von Frohburg ging`s
nach Treben-Lehma

Roland, unser Wanderführer, hatte eine beschauliche Tour versprochen.

Bei strahlendem
Sommerwetter
starteten wir in Leipzig.

Der MDV macht es
in 30 min möglich, Frohburg zu erreichen.

Über Frohburg´s Stadtwald
zum Stadtschloss, mit erster Rast.

Danach romantische Teiche, eine Badeanstalt aus der Kindertraumwelt und wieder Störche, Wasser, touristengerechte Pfade.

Das Vogelschutzgebiet war eine weitere Rast wert, wann sonst sitzt man wieder mal neben einem coolen Schwan.

Danach wanderten wir – ein Stück Straße war leider dabei – zum Campingplatz Pahna.

Auch hier, wie um LE:
ehemalige Baggerlöcher werden zu idyllischen Seen, Waldseen, Landschaften.

In Treben dann
(nach 8 Stunden Wald und Flur) gab es etwas Wild-Ost feeling, mit der S-Bahn ging es zügig zurück.

ur

KurzWanderung Juli 2017

klein aber fein: 600 ha Wald bei Leipzig
ideal für Rad, Stock und Wanderschuh
die Besonderheit: ein weiser Fürst klärte Eigentumsverhältnisse
gepflegter Urwald
auf dem Rundkurs
netter Einfall, Anleitung zum Probesingen
Botanik in der Botanik
 

Das Oberholz

stand am 8. Juli auf unserem
Programm, 16 Wanderer der
OG LE trafen sich im
nahverkehrstechnisch
gut abgeschotteten Pösnapark
- der kein Park, sondern eine
Einkaufsmeile ist.


Roswita hatte für die Gruppe
einen Rundkurs ausgesucht.

Alles stimmte:
Wege gepflegt,
Luft gereinigt,
Sonnenlicht gefiltert.

Der Botanische Garten am
Ende der Tour,
einigen schon gut bekannt,
war für uns
mehr Erholungsstelle
als Bildungsobjekt.


Ein interessantes Waldstück,
ganz in Stadtnähe!

ur

Wanderung Juni 2017

diese Mühlen wurden "abgeklappert"
sehr gepflegte Herbergen, es klappert nebenbei
gewandert in Leistungsgruppen auf guten Wegen
Romantik im Tal
Museum in einer Mühle: das war einst der stärkste Mann der Welt
Mühlentechnik auf Legoart
die Pfade der beiden Gruppen kreuzen sich, gutes timing
bei der Rast sind alle vereint

Wanderung durch das
Eisenberger Mühltal

am 10. Juni 2017 / 14 Teilnehmer / 14 km / 4 Autos

Wir fuhren bis zum Parkplatz vor der Robertsmühle in Kursdorf.

Dort trennte sich die Spreu vom Weizen.

Der „Weizen“

- angeführt von Marlis – ging den anspruchsvollen Thüringenweg entlang,

die „Spreu“

nahm mit Hermann den asphaltierten Mühltalweg zum Erreichen des Ziels. Unterwegs gab es noch ein Bierchen und einen Stutenmilchlikör, den alle gut vertragen haben. Keiner hat gewiehert!

Am gemeinsamen Treffpunkt, der Meuschkensmühle, gab es ein gutes Mittagsmahl, ehe es gemeinsam zurück bis zur Robertsmühle zum Kaffeetrinken ging. Insgesamt ein schöner Ausflug!

 

Hermann

 

 

Wandern April 2017

 

April 2017: Kulturwanderung durch Weimar

(der weitere Text ist noch geheim....)

 

 

 

Wanderung März 2017

Start in Altenburg
Papier war schon damals wichtig
Maschinerie zur Papierherstellung
Papier wird gemacht
hoch zur Burg!
Museumsexponate
die blauen Teile)
Verkündung der Thesen
weil im Luther-Jahr
Museumsbesucher
Instruktion maschinell übersetzt
 

Altenburg im März:

..........

Wanderung Feb. 2017

Start in den Februar
dorthin, doch auf Wanderpfaden
Wir stehen auf Eis und erfahren die heutige Route
Ein Hauch Frühling war zu spüren
Monumente der nahen Vergangenheit
Pause
Wildparkinventar

Februar ´17-Wanderung

 

Geplant war per Wintersport-

Sonderzug nach Wernigerode

zu reisen;

doch die Grippewelle rollt,

unsere Organisatorin wurde

krank. Roland sprang ein.

Es wurde eine glatt-rutschige

Winterwanderung nach

Makkleeberg und den

Wildpark. Wild war da, von

borstig bis hornig. Ein Hauch

Frühling, viel Sonne und

gute Laune.

Unser Anwandern 2016 

ging auch am letzten Wolf

vorbei, unsere „Wolfs-

diskussionen“ fielen diesmal

deutlich kritischer aus.

Das Blockhaus im Wildpark,

eine Gastro-Perle des

Leipziger Umlandes, erlaubte

eine niveauvolle Rast.

Noch einige km und schon

waren wir –nach 10 km-

wieder in Connewitz.

 

Abgemacht:

 im März treffen wir uns

wieder, allen hat es

- Roland sei Dank-

Spass gemacht.

u.r

zuerst durch den Wildpark
bis zum letzten (?) Wolf
RGV LE am Wolfsdenkmal
quer durch AGRA Vergangenheit
angekommen im Fotomuseum
und wir waren die Ersten noch vor der Eröffnung

Anwandern 1-2016

Kleine Wanderung zum Fotomuseum Markkleeberg am 9.1.2016

 

 

18 Wanderfreunde trafen sich um 9 Uhr am Connewitzer Kreuz,
um unter Führung von Michael Behr durch das Mühlholz gemeinsam in Richtung Markkleeberg-West zu wandern.


Wider Erwarten hatten wir mit gefrorener Nässe zu kämpfen. Glücklicherweise kam es zu keinem Sturz.


Erstes Ziel war der steinerne Wolf am so genannten Wolfswinkel, über dessen seltsame Bemalung wir uns wunderten.

 


Vorbei an herrlichen Villen von Leipzigs Schlaf-Vorstadt Markkleeberg und am uns wohlbekannten „Forsthaus Raschwitz“ gelangten wir auf das Gelände der AGRA.


Ein kurzer Halt vor dem „Weißen Haus“ ließ uns Überlegungen anstellen, ob es wohl lohne, im Spiegelsaal des Hauses noch einmal zu heiraten, aber die meisten verwarfen diesen Plan.

 

Am Fotomuseum wurden wir freundlich zu der vorgeplanten Führung empfangen. Herr Scholz erwies sich als profunder Kenner der Geschichte der Fototechnik und des Fotografierens.


 Besondere Erinnerungen weckten die Fotos der Werkschau des Fotografen Peter Langner. Unter der Überschrift „Verbotene Fotos“ blickten wir noch einmal zurück auf das streckenweise doch eingeschränkte Leben in der DDR.

 

Nach einem Spaziergang durch einen Teil des AGRA-Geländes, vorbei an halb verwilderten Skulpturen aus DDR-Zeiten, die an die Rolle Thomas Münzers im Deutschen Bauernkrieg erinnerten, gelangten wir schließlich

zum „Restaurant City“ in Markkleeberg-West. Dort genossen wir die wohlschmeckenden und vorbestellten Speisen und die freundliche Bedienung.

Auf dem Rückweg teilte sich unsere Gruppe
in Busfahrer und einige unermüdliche Wanderer,
um wieder nach Leipzig zurück zu kommen.

 

 

Wie man am Datum sehen kann, waren wir die ersten Besucher dieser Werkschau.